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Digitalmarketing

Wie lauten Ihre digitalen Prioritäten im Jahr 2022?

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Wie lauten Ihre digitalen Prioritäten im Jahr 2022?

Sie haben sicher viele Newsletter, Artikel und Infografiken zum Thema digitale Trends im Jahr 2022 erhalten, aber haben Sie sich auch wirklich die Zeit genommen, sie zu lesen?

Wir haben die bedeutendsten Trends des digitalen Marketings zum Jahresanfang unter die Lupe genommen und bieten Ihnen hier eine Übersicht derjenigen Punkte, die unserer Ansicht nach nicht zu vernachlässigen sind... Denn seien wir mal ehrlich: Um Ihre Zielgruppen effektiver zu erreichen und Ihre Verkäufe anzukurbeln, ist es heutzutage unerlässlich, digitale Marketingmaßnahmen im Vorhinein festzulegen und richtig umzusetzen.

Falls Ihre Digitalstrategie noch nicht völlig ausgearbeitet sein sollte, notieren Sie sich unbedingt diese fünf Top-Themen, die nicht außer Acht gelassen werden sollten:

Videos

Soziale Netzwerke

Fokus auf den Kunden

Conversational Marketing

Einsatz künstlicher Intelligenz (KI)


Eine Digitalstrategie nach dem Prinzip „Video First“

Laut einem Bericht von Cisco machen Videos im Jahr 2022 82 % des gesamten Online-Traffics aus. Angesichts der zunehmenden Zahl neuer, leicht verfügbarer Inhalte und des Phänomens TikTok, das die Nutzung von Videos in sozialen Netzwerken geradezu revolutioniert hat, stellen Videos längst das ideale Format dar, um die Aufmerksamkeit von Kunden zu gewinnen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Videos, deren Länge, Tempo und Format an Ihre Mittel, Ihre Zielgruppe und Ihr beabsichtigtes Ziel angepasst werden müssen.

In den sozialen Netzwerken geht der Trend zu kurzen, rhythmischen Videos über, um möglichst schnell „viral zu gehen“. Längere Formate eignen sich eher für Storytelling und Corporate-Präsentationen von Unternehmen. Videos, die als Verkaufsunterstützung dienen (etwa zur Präsentation einer Dienstleistung oder eines Produkts) und nicht länger als zwei bis drei Minuten dauern, richten sich – im Gegensatz zu Fernsehwerbung – an ein ganz bestimmtes Zielpublikum.

Solche Videos, die im Englischen als „marketing collateral“ (Marketing- oder Werbematerial) bezeichnet werden, erweisen sich als äußerst wirksam, wenn sie beispielsweise auf Ihre Website oder in eine gezielte E-Mail-Kampagne integriert werden. Laut einem Whitepaper von Cisco geben außerdem 84 % aller Kunden an, leichter Geld für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung auszugeben, wenn sie diese zuvor näher in einem Video kennenlernen konnten.

Da sich die Trends im visuellen Content-Marketing stetig wandeln, muss Ihr Unternehmen, um höhere Umsätze zu generieren, mit den neuesten Best Practices Schritt halten. Und es besteht kein Zweifel: Videos sind im Jahr 2022 dasjenige digitale Kommunikationsformat, das nicht in Ihren Werbekampagnen fehlen darf, sei es auf Ihrer Website, in Ihren Mails oder in den sozialen Netzwerken.

Soziale Netzwerke als Wachstumstreiber

Heutzutage gestaltet sich Marketing weitaus interaktiver und sozialer. Wenn es einen digitalen Marketingkanal gibt, der im Jahr 2022 nicht vernachlässigt werden darf, dann sind es die sozialen Netzwerke.

Da die Beliebtheit und Relevanz sozialer Medien weiterhin zunimmt und sie eine immer wichtigere Rolle spielen – die Anzahl der Social-Media-Nutzer hat laut dem Digital 2021 October Global Statshot Report im Oktober 2021 die Marke von 4,5 Milliarden überschritten – stellt sich gar nicht mehr die Frage, ob diese Netzwerke eine Priorität sein sollten oder nicht. Auf der Liste der digitalen Marketingmaßnahmen von B2B-Unternehmen befanden sich solche mit sozialer Ausrichtung 2021 ganz oben. Die Unternehmensleiter, die wir befragt haben, sind sich auch für 2022 einig: Die Priorität liegt auf den sozialen Netzwerken, an zweiter Stelle steht SEO und an dritter Stelle E-Mail-Kampagnen.

Es besteht kein Zweifel daran, dass 2022 ein „soziales“ Jahr sein wird – und aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle einige der wichtigsten Trends mit Ihnen teilen, die Sie befolgen sollten, um Ihre Social-Media-Strategie so effektiv wie möglich zu gestalten:

Budgets für diejenigen Netzwerke mit dem höchsten ROI bereitstellen

Instagram und Twitter sind bei Weitem keine neuen Netzwerke in der Social-Media-Szene, und dennoch stellen nicht wenige Marketingexperten fest, dass die Investitionsrendite in diesen Netzwerken im Aufschwung begriffen ist.
So hat der HubSpot Blog herausgefunden, dass 70 % der Marketingfachleute planen, für 2022 mehr Budget in Twitter zu investieren, während 63 % vorhaben, mehr in Instagram zu investieren.
Um zu entscheiden, in welche Plattformen Sie am ehesten investieren sollten, um höhere Renditen zu erzielen, empfiehlt es sich also zu beobachten, auf welchen das größte Engagement zu verzeichnen ist.

Werbekampagnen produzieren

Der Markt für „Social Commerce“, (bezeichnet das komplette Einkaufserlebnis von der Entdeckung des Produkts bis hin zur Bezahlung und findet ausschließlich in sozialen Netzwerken statt) boomt weiterhin und wird voraussichtlich dreimal so schnell wie der traditionelle E-Commerce wachsen. So geht eine neue Studie von Accenture davon aus, dass Einkäufe über soziale Plattformen bis 2025 ein Volumen von 1,2 Milliarden US-Dollar erreichen werden. In einer im Juni 2021 in den USA durchgeführten Umfrage von Statista gaben 35 % der Befragten an, sich bei Kaufentscheidungen durch Werbung in sozialen Netzwerken beeinflussen zu lassen.
Es lohnt sich festzuhalten, dass der Verkauf über soziale Netzwerke boomt und dort geschaltete Werbeanzeigen ihre Früchte tragen. Und zwar ohne zwangsläufig Ihr gesamtes Budget auszuschöpfen, denn die Kosten pro Klick in sozialen Netzwerken sind immer noch niedriger als etwa bei Google Ads. Erwägen Sie also gezielte Werbung, um organischen und bezahlten Traffic miteinander zu kombinieren.

Kurzlebige Inhalte und Interviews/Diskussionen mit Experten verschwinden zunehmend von der Bildfläche

HubSpot Blog Research zufolge möchten 67 % der B2B-Marketer keine flüchtigen Inhalte mehr benutzen, d. h. Inhalte mit begrenzter Dauer, die nur 24 Stunden verfügbar sind wie z. B. Instagram Stories.
Die Erstellung attraktiver, qualitativer und personalisierter Inhalte kann zeitaufwändig und kostspielig sein, weshalb sich die Investitionsrendite für eine so kurze Erscheinungsdauer nicht lohnt. Im B2B lohnt es sich mehr, auf langlebigere Inhalte wie Publikationen oder Videos zu setzen.
Dasselbe gilt für Interviews, Podcasts und Expertendiskussionen. Hier gaben 48 % der B2B-Marketer an, dass sie derartig zeitaufwändige Formate, deren Auswirkungen mitunter schwer zu messen sind, in Zukunft nicht mehr einsetzen werden.

Der Kunde steht im Fokus: Inhalte und Interfaces müssen kundenorientiert gestaltet sein

Angesichts der Flut an verfügbaren Inhalten werden Käufer immer wählerischer und anspruchsvoller, was die Art von Informationen angeht, die sie erhalten und konsumieren möchten, und swipen alles andere einfach weg.


Im Jahr 2022 gilt es, Ihre Strategie auf das Engagement Ihrer Zielgruppe auszurichten, wobei der Kunde bei der Erstellung von Content und der Nutzererfahrung stets an erster Stelle stehen muss. So sollten Ihre Inhalte originell sein und sich auf die Interessen und Bedürfnisse Ihrer Kunden beziehen, während das Design Ihrer Website so optimiert wie möglich gestaltet sein sollte.


Laut den Daten des 2020 Demand Gen Reports wenden sich B2B-Käufer, die eine Kaufentscheidung treffen müssen, eher an Unternehmen, die originellen Content anbieten. Content ist zu einem geschätzten Vertrauensindikator geworden, da er für den Käufer ein Zeichen dafür ist, dass das jeweilige Unternehmen seine Fachkompetenz, sein Wissen und seine organisatorische Erfahrung richtig zur Geltung zu bringen weiß. Hierbei ist allerdings Vorsicht geboten, denn das bloße Abfassen von Artikeln reicht nicht mehr aus, um Traffic und Leads zu generieren. Die Inhalte müssen an ein bestimmtes Zielpublikum gerichtet sein, das zuvor mittels Marktforschung, psychologischer Analyse, Verhaltensanalyse, einer detaillierten Segmentierung usw. identifiziert wurde... Diese Inhalte sollten von hoher Qualität sein, um den Käufer dazu zu bringen, mehr über das Unternehmen erfahren zu wollen oder mit dem Vertriebsteam bzw. Kundenservice in Kontakt zu treten.


Nachdem Sie Ihre Zielgruppe identifiziert haben und Inhalte verfasst haben, die genau den Bedürfnissen und Absichten Ihrer Zielgruppe entsprechen, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wie die Kundenerfahrung verbessert werden kann.


Haben Sie schon daran gedacht, die Daten zu analysieren, die Ihnen zum Kaufprozess der Käufer auf Ihrer eigenen Website zur Verfügung stehen? Hier findet sich sicherlich die ein oder andere Verbesserungsmöglichkeit, mit der ein zu geringer Traffic oder stagnierende Konversionsraten behoben werden können.


Es folgen einige Ansatzpunkte, die es sich lohnt, genauer anzuschauen:

1. Sind Ihre Inhalte zutreffend und relevant genug?

Wenn Internetnutzer eine Suchmaschine benutzen, erwarten sie, dass sie zu einem spezifischen Inhalt weitergeleitet werden. Achten Sie darauf, dass der von Ihnen angebotene Inhalt mit dem Titel der Seite und der jeweiligen Thematik übereinstimmt.

2. Verfolgen Sie den Ansatz „Mobile First“?

Ihre Website sollte auf einem Mobiltelefon abrufbar und die Inhalte an dieses Medium angepasst sein.

3. Sind Ihre Call-to-Action-Buttons sichtbar und leicht zu erkennen?

Sie spielen eine entscheidende Rolle für die Konvertierung Ihrer potenziellen Kunden.

4. Ist Ihre Website schnell genug?

Die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website zu optimieren ist von zentraler Bedeutung für ein hochwertiges Nutzererlebnis. 40 % der Besucher verlassen die Website, wenn eine Website länger als 3 Sekunden zum Laden benötigt.

5. Setzen Sie interaktive Elemente ein?

Interaktive Elemente in Ihre Website zu integrieren ist ein ausgezeichnetes Mittel, um Ihren Dienstleistungen bzw. Produkten einen Mehrwert zu verleihen.

Die Absicht und User Experience der Nutzer eindeutig nachvollziehen zu wollen, ist keine Neuheit im digitalen B2B-Marketing, sondern ein Trend, der aller Voraussicht nach anhalten wird.

Conversational Marketing: Die Kundenbeziehung ist das Marketing der Zukunft

Die Fortschritte in der digitalen Kommunikationstechnologie, gepaart mit sich ändernden Verhaltensweisen, führen dazu, dass es für Unternehmen immer wichtiger wird, ihren Kunden mehrere Interaktionspunkte anzubieten, über die sie ins Gespräch kommen können. So findet das Konversationsmarketing – eine Technik, die darin besteht, eine dauerhafte Verbindung zwischen dem Unternehmen und seinen (potenziellen) Kunden herzustellen – mit dem Aufschwung der sozialen Netzwerke, Chatbots und dergleichen immer mehr Verbreitung.

Eine Studie von Gartner aus dem Jahr 2021 besagt, dass chatbasierte Messaging-Anwendungen mittlerweile voll ausgereift und einsatzbereit sind und sich in weniger als zwei Jahren in der Unternehmenswelt etablieren werden. Die meisten dieser Anwendungen werden genutzt, um Verbrauchern zu ermöglichen, untereinander und mit B2C-Unternehmen zu kommunizieren. Doch auch im B2B werden sie zunehmend eingesetzt, um den Direktverkauf voranzutreiben und Geschäftspartner wie z. B. Vertriebshändler mehr einzubinden. Es ist unverkennbar, dass Kunden heutzutage einen sofortigen Service und transparente, ungezwungene Gespräche erwarten.

Im Rahmen eines kundenorientierten Ansatzes kann es durchaus sinnvoll sein, eine Conversational-Marketing-Strategie einzusetzen. Ein solch großes Volumen an Gesprächen und Interaktionen generiert Daten, die dabei helfen können, die Bedürfnisse und Erwartungen der Käufer zu verstehen. Zunächst lässt sich damit die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung erhöhen, dann kann der Traffic gesteigert und hin zu direkten Verkaufskanälen wie einem Onlineshop oder einem physischen Ladengeschäft gelenkt werden.

Für eine erfolgreiche Umsetzung Ihrer Conversational-Marketing-Strategie müssen Sie wissen, auf welchen digitalen Kanälen (soziale Netzwerke, Ihre eigene Website...), mit welchen Tools und anhand welcher Leistungsindikatoren Sie das Gespräch mit Ihren Kunden am besten in die Wege leiten.

Der absolute Favorit unter den Tools im B2B-Bereich bleibt auch 2022 der KI-gesteuerte Chatbot. Mit einer wachsenden Vielfalt an Funktionen, die das Kundenerlebnis immer angenehmer werden lassen, bietet der Einsatz eines Chatbots auf Ihrer eigenen Website zahlreiche Vorteile: von der Hilfe bei der Navigation auf der Website über die sofortige Beantwortung von Kundenfragen bis hin zu einem zügigeren Bezahlvorgang, indem Kunden ihren Kauf über einen zugesendeten Link abschließen und bezahlen können...

Künstliche Intelligenz ist überall!

Diese Technologie, KI oder AI genannt (nach engl. artificial intelligence) ist heute bereits fester Bestandteil unseres Alltags, da sie von Smartphone-Herstellern und Unternehmen wie Google eingesetzt wird. Kaum zu glauben, dass sie schon seit über einem halben Jahrhundert existiert, genauer gesagt seit 1966, als der erste Chatbot die Welt erblickte!


Die ursprüngliche Idee dabei war, der Maschine eine Form von menschlicher Intelligenz zu verleihen, damit sie in menschlicher Sprache – und nicht nur in bloßem Computercode – kommunizieren könnte, ja sogar mehrere Sprachen beherrschen und algebraische Gleichungen lösen würde. Seit den 1990er Jahren entwickelt sich die künstliche Intelligenz stetig weiter, sodass digitale Vermarkter heute verschiedene neue Funktionen in ihrem Arsenal haben, mit denen es ihnen gelingt, noch besser personalisierte Kundenerlebnisse für B2B-Käufer zu schaffen, Zeit zu sparen und allgemein ihre Performance zu steigern.

KI ist mittlerweile allgegenwärtig und wird Ihre Praktiken grundlegend revolutionieren. Über die „Chatbot“ genannten Konversationsroboter, die Kunden Orientierung bieten und durch ihre sofortigen Antworten dazu beitragen, die Kundenzufriedenheit zu steigern, haben wir bereits gesprochen. Doch beschränkt sich KI keinesfalls nur auf Chatbots. Sie spielt mittlerweile auch eine wichtige Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung, bei der Erstellung wirkungsvoller Inhalte, indem Sie das Käuferverhalten entschlüsselt, und bei schnellen Datenanalysen für präzisere Zielgruppenansprachen im Rahmen von Marketingkampagnen...


Auch die Zahlen sprechen für sich: 61 % der Marketingexperten sind der Meinung, dass künstliche Intelligenz der wichtigste Aspekt ihrer Datenstrategie ist und dass sie ihre Produktivität um bis zu 40 % steigern kann. Warum sollten Sie also bei solch vielversprechenden Aussichten nicht auch all die nie dagewesenen Möglichkeiten nutzen, die die künstliche Intelligenz mit sich bringt?


Diese Auswahl digitaler Trends ist keineswegs vollständig. Andere Themen, die uns am Herzen liegen, wurden nicht behandelt, wie z. B. Influencer-Marketing, Storytelling, NFT (von engl. Non-Fungible Token, womit fälschungssichere digitale Zertifikate bezeichnet werden, die die Echtheit eines virtuellen Objekts belegen) und das Metaversum... Wir haben uns vor allem auf Trends konzentriert, die es Ihnen ermöglichen, wettbewerbsfähig zu bleiben, Ihre Ergebnisse zu verbessern und die Zufriedenheit Ihrer Kunden zu steigern.